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NACHRICHTEN

Der Osterurlaub und die Versicherungen:

Für Schutz für Haut und Blech sorgen

Auf Haftpflicht bei Gastkindern besonders achten

Tübingen, 19. März 2008 - In der Osterreisewelle ist für viele ein Malheur unausweichlich. "Dann kommt es auf die Versicherungen an", meint Volker Siebert, Sprecher des Bezirks Tübingen im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Die wichtigsten Tipps:

Krankenversicherung zusätzlich
Bei Fahrten ins Ausland ist die Auslands-Krankenversicherung unverzichtbar. Denn der Kassenschein wird auch in solchen Ländern nicht immer akzeptiert, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Die private Versicherung kostet ab 30 Cent pro Person und Reisetag oder etwa acht bis zehn Euro für beliebig viele Urlaube eines Jahres. "Bei Billigangeboten muss man genau hinsehen" empfiehlt Siebert, "denn wenn für die medizinisch nötige Rückholung nicht voll gezahlt wird, kann man arm werden“. Für Autofahrer ist auch die Verkehrsservice-Versicherung wichtig, die bei Fahrer- und bei Fahrzeugausfall die Rückholung organisiert und nötige Zusatzübernachtungen zahlt.

Privathaftpflicht prüfen - Nie Schäden anerkennen
Für „Untaten“ experimentierfreudiger Kinder kann die Privathaftpflicht der Erwachsenen zuständig sein, bei Gastkindern über 7 Jahre federt der Vertrag von deren Eltern die Ansprüche Geschädigter ab. - Einen Schaden darf man aber nie aus der Urlaubskasse bezahlen, auch die Schuld nicht anerkennen, warnt Volker Siebert eindringlich. Denn beides nimmt dem Versicherer die Chance zur Prüfung; daher darf er dann die Erstattung der Zahlung verweigern.

Reisegepäck voll versichern - oder gar nicht
Die Reisegepäckversicherung sollte alle mitgeführten Werte umfassen, sonst ist nach einem Schaden der Streit wegen Unterversicherung programmiert. Wer wenig auf die Reise mitnimmt, kann natürlich auf diese Versicherung verzichten.

Kasko ganzjährig oft günstiger
Auf der Autofahrt im Ausland sollte man die Grüne Karte als internationalen Versicherungsnachweis dabei haben und den standardisierten Unfallbericht. Beides erleichtert nach einem Unfall die Verständigung und kann viel Ärger ersparen. Die Vollkasko, nur für die Auslandsreise geordert, lohnt sich selten, da es bei kurzfristigen Verträgen keinen Rabatt gibt. Zwei Urlaubs-Verträge pro Jahr kosten daher fast soviel wie die ganzjährige Versicherung bei hohem Schadenfreiheitsrabatt.

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